Mit einfachen Mitteln mehr Sicherheit für Ihr zu Hause

Einbrüche in die eigenen vier Wände nehmen zu – aber mich wird’s schon nicht treffen. Oder doch?

Viele Menschen denken, mich wird es nie treffen… ich bin ja schließlich nicht reich?! Doch das trügt, meist wird nicht in gut gesicherte Villen eingestiegen, sondern in normale Wohnhäuser in normalen Lagen. Eben dort wo die solide Mittelschicht zu Hause ist.

Was viele Menschen auch nicht wissen, meist ist der Schaden durch gestohlene Sachen nicht das größte Problem, da hier die Hausratversicherung dafür in der Regel aufkommt. Die psychische Belastung nach einem Einbruch in die Wohnung oder Haus verunsichert meist zutiefst und das belastet mehr als beispielsweise eine gestohlene Uhr, die man wieder ersetzen kann.

Meist können Betroffene eine bestimmte Zeit nicht mehr nach Hause zurückkehren und finden in der Anfangszeit keine Ruhe, da man sich nicht mehr sicher fühlt.  Hier kann es empfehlenswert sein, dann professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Damit es aber erst gar nicht zum Einbruch kommt, gibt es einfache Tipps und Tricks um das Einbruchsrisiko deutlich zu verringern.

Tipps und Tricks

Durch diese meist einfachen Tipps und Tricks können Sie bereits mit geringstem Aufwand Großes erreichen:

  • Posten Sie keine Bilder von Wertsachen oder Bargeld auf Social Media Plattformen. Gerissene Einbrecher können meist durch die Standortangabe und Hintergrundkulisse auf Ihre Wohnung schließen. So sollten Sie z. B. auch keine Grafiken posten, die auf Ihre Wohnadresse Rückschlüsse zulassen (wie z. B. die heute zurückgelegte Joggingstrecke).
  • Posten Sie ebenfalls nicht auf Facebook, dass Sie die kommenden Tage nicht zu Hause sind, da Sie im Urlaub verweilen.
  • Lassen Sie Ihre Wertsachen nicht einfach offen in der Wohnung rumliegen. Diebe könnten diese durch die Glasscheiben leicht entdecken und werden zum Einbruch verleitet.
  • Wertsachen, die Sie nur selten benutzen, können auch sicher in ein Bankschließfach eingelagert werden.
  • Setzen Sie auf einen sicheren Wertschutzschrank, um Ihr wertvolles Hab und Gut aufzubewahren. Zum einen ist das Voraussetzung für den Versicherungsschutz in der Hausratversicherung, zum anderen werden Einbrecher von massiven Sicherungssystemen abgeschreckt, da es schnell gehen muss.
  • Wenn Sie in den Urlaub fahren, besprechen Sie den Anrufbeantworter nicht mit dem Hinweis, dass Sie im Urlaub sind.
  • Investieren Sie in einen sog. TV Simulator. Wie der Name schon sagt, ist das ein kleines Gerät welches zu verschiedenen Tageszeiten das Fernsehflimmern simuliert und damit ein kontinuierliches Bewohnen des Hauses vorspielt.

Fenster und Türen

  • Verschließen Sie die Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit.
  • Gekippte Fenster lassen sich leicht von Einbrechern öffnen.
  • Rolläden sollten nur zur Nachtzeit heruntergelassen werden. Während der Tageszeit signalisieren diese nur die Abwesenheit und laden förmlich zum Einbruch ein.
  • Verstecken Sie Schlüssel niemals draußen, Einbrecher finden diese meist leicht.
  • Ziehen Sie die Türen niemals nur zu, sondern sperren Sie diese mit dem Schlüssel ab.
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, tauschen Sie sofort Ihren Schließzylinder aus.
  • Öffnen Sie beim Türklingeln nicht wahllos die Tür, seien Sie gesunden Maße misstrauisch und benutzen Sie öfter mal den Türspion.
  • Halten Sie in Mehrfamilienhäusern die Gemeinschaftstür stets geschlossen, sodass keine Fremden hier Zutritt haben.
  • Auch Nebeneingangstüren wie in der Garage oder dem Keller gilt es stets geschlossen zu halten und hier nicht bei den Sicherungen zu sparen. Für diese gibt es meist selbstverriegelnde Schlösser mit sog. Panikfunktion, damit bspw. im Brandschadensfall nicht Fluchtwege versperrt werden.
  • Lassen Sie Ihre Briefkästen im Urlaub von Bekannten oder dem Nachbarn leeren, damit ein normaler Alltag suggeriert wird.
  • Wenn Sie keine elektrischen Rolläden haben, die Sie per Zeitschaltuhr programmieren können, könnte dies ebenfalls der gute Nachbar übernehmen

Professionelle Sicherheitsberatung

Was viele nicht wissen: Oftmals gibt es in der Nähe eine polizeiliche Beratungsstelle, bei der sich Bürger kostenfrei von Polizeibeamten beraten lassen können.

Weiterhin gibt es eine Aktionsseite zur Einbruchsprävention, bei der Sie weitergehende Informationen zum Thema Einbruch und Einbruchsschutz nachlesen können.

Förderungen für professionelle Sicherheitsnachrüstungen

Wer nicht nur einfache Tipps und Tricks befolgen möchte, sondern sein Eigenheim nachrüsten möchte oder gerade neu baut, kann sich entsprechende Fördermittel sichern. Nähere Informationen können Sie hier nachlesen:

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